Novohrad-Nógrád Geopark
Novohrad-Nógrád Geopark

Der Geopark von Nograd

Der von internationaler Bedeutung, im Kürze entstehende Geopark im Nograd, verspricht ein Netzwerk von geologischen und kulturellen Werten, in deren Zentrum die urzeitlichen Fossilien von Ipolytarnoc stehen. Von slowakischen und ungarischen Privatpersonen angeregt, genießt es inzwischen eine ernstefach- und gesellschaftliche Unterstützung, die das geschichtliche Komitat von Nograd umarmt. Durch den Geotourismus können eine Wiedervereinigung einzigartiger geschichtlicher Volksüberlieferungen, die von Landschaft und Gemeiden, im gemeinsamen Geopark von den Bezirken Nograd-Novohrad entstehen.

Ein großer Teil der geologischen Schauplätze erwartet jetzt schon seine Besucher.
 
Das Symbol des Geoparkes

 
Das Symbol enthält das Schloss von Somoskö an dessen Fuß die Ländergrenze des Trianon entlang läuft. Mit der Turmspitze des Schlosses wird die bogenförmige Aufschrift unterbochen.

Dieses Schloss wurde in einer geologischen Vergangenheit erbaut, steht auf einem Basaltfelsen, darunter mit dem berümhten, gebogenen „Basaltorgelpfeifen”.
 
 
Die Entstehungsereinisse des Geoparkes
 
Ende 1990. trafen sich die Spezialisten vom ungarischen Bükker Nationalpark und den Slwakischen Cerova Vrchovina CHKO um eine Vereinbarung auszumachen, zu einem gemeinsamen, aus geologischen Schauplätzen bestehenden, in Form einer Spirale angeordneten geologischen .Parkes.
Im Jahr 2001. folgten ein PHARE CBC Projekt von der europäischen Union die durch eine geologische Studienreise das Ladschaftsgebietes von Cerova Vrchovina und Karancs.- Medves katalogisierten.
Im Jahr 2005. wurde von den Gemeinden im Raum Salgotarjan ein neues PHARE CBC Projekt „Die Vorbereitung des Nograder Geoparkes Raum Salgotarjan” eingereicht und gewann die Fördermittel. Anhand dieser Angaben begann die Planung auf ungarischer Seite, deren Fortsetzung in der Aufgabe besteht, von der „Ungarischen Geologischen Gesellschaft” und den slowakischen geologischen Behörden eine ausführliche Wertinventur des zukunftigen Geoparkes anzufertigen.
 
Die Werte des Geoparkes
 
In einem auf Ungarn begrenzten Gebiet wurden reiche geologische Werte gefunden wie der glaukonische Sandstein, der vor 24 Millionen Jahren im unteren miocenischen seichten Meer und der holocen-pleistocenischen Schluchten entstand. In einigen Sedimentärgesteinen wurden im Mittelalter Höhlenwohnungen gegraben (zB. Kishartyan, Szentkut), auf dem Vulkan stehen mittelalterische Schlösser. Die kulturellen Werte und die geologischen Formen sind eng mit einander verbunden. Viele örtlich geschützte Objekte, unter anderem das mit dem „Europäischen Diplom” ausgezeichnete Naturschutzgebiet des weltbekannten paleontologischen Fundortes in Ipolytarnoc und weitere unter Landschaftsschutz gestellte Gebiete werden sich innerhalb des Geoparkes befinden. Ein Teil des Flusses Ipoly, dessen Gebiet den Schutz der europaischen Union NATURA 2000 genießt, gehören auch dazu.
Dieses Gebiet ist reich an kulturellen Sehenswürdigkeiten. Aus archeologischer Sicht sind die Kultur von Piliny, der mittelalterliche Stadtkern von Szecseny, und das Grenzfestungssystem eines davon. Ein reiches Angebot zur Bewahrung der Volksüberlieferungen an verschiedenen Schauplätzen, der Wallfahrtsort Szentkut, die Folklore aus Paloc, die bunte Kultur des Volkstanzes, das Welterbe im Altdorf von Hollokö, und auch das Dorf Kazar ist sehenswert. Neu dazugekommen, aber auch schon bekannt, die vom Dalai Lama geweihte Stupa aus Tar mit dem Gedenkhaus von Sandor Csoma Körösi.
Im Geopark sind zahlreiche, schon funktionierende geologische Ausstellungsplätze, Lehrpfade, ehemalige Steinbrüche. Das unterirdische Bergbaumuseum im Salgotarjan, das Ferenc Kubinyi Museum im Szecseny, die Schlösser im Salgo, Hollokö, Somoskö bilden eine enorme Anziehungskraft für die Touristen.

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